Borussia Dortmund hat seine Lehren aus den Abgängen von Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang gezogen. Beide Profis hatten ihren Transfer weg vom BVB erzwungen, indem sie das Mannschaftstraining boykottierten und in den Streik traten. Schlussendlich sahen sich die Westfalen gezwungen, Dembélé im Sommer 2017 an den FC Barcelona und Aubameyang an den FC Arsenal im Januar 2018 zu verkaufen.

Eine ähnliche Situation soll es beim BVB fortan nicht mehr geben. Klubchef Hans-Joachim Watzke kündigt gegenüber den ‚Ruhr Nachrichten‘ mit deutlichen Worten an: „Wir haben eine klare Ansage gemacht. Der nächste Spieler, der Zicken macht oder streiken will, den lassen wir schmoren. Das ist zwar populistisch, weil wir natürlich auch eine wirtschaftliche Verantwortung haben. Wir konnten Dembélé nicht halten und auf über 140 Millionen Euro verzichten. Und bei Aubameyang war es auch nicht möglich.

In Zukunft will man in Dortmund aber offenbar lieber auf das Geld verzichten. „Aber durch diese Fälle ist eine Situation entstanden, die Ordnungspolitik verlangt. Und deswegen sage ich: Der nächste, der es versucht, ist dran. Und das wissen die Spieler auch. Wir werden dann ein Zeichen setzen“, stellt Watzke klar. Ob die Botschaft bei den Spielern angekommen ist, wird die Zukunft zeigen.