BVB: Winterzugänge möglich – Götze-Abschied vorerst ausgeschlossen

BVB: Winterzugänge möglich – Götze-Abschied vorerst ausgeschlossen

12.12.2012 - 12:06 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Mario Götzes Vertrag beinhaltet eine AusstiegsklauselMario Götzes Vertrag beinhaltet eine Ausstiegsklausel©Maxppp

Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund wollen den Kader des Deutschen Meisters in den kommenden Transferphasen weiter verstärken. Nicht zur Debatte steht der vorzeitige Abschied von Mario Götze. Der 20-Jährige wird laut Hans-Joachim Watzke auch in der nächsten Saison das Trikot des Revierklubs tragen.

Ohne Niederlage marschierte Borussia Dortmund in der Champions League durch die sogenannte Todesgruppe D und qualifizierte sich souverän als Gruppensieger für das Achtelfinale. Der Kader des amtierenden Deutschen Meisters muss somit auch in der Rückrunde der Doppelbelastung aus Liga und Europapokal standhalten.

Um sich auf Dauer in der internationalen Spitze festzusetzen, wollen die Verantwortlichen des BVB die Mannschaft vor allem in der Breite verstärken. „Wenn wir uns dauerhaft oben etablieren wollen, müssen wir uns – ganz allgemein betrachtet – auf den Plätzen zwölf bis 18 im Kader noch verbessern. Bei der ersten Elf sehe ich Bayern nicht besser. Dahinter schon“, zitiert die ‚Sport Bild‘ Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Ob der Klub bereits im Winter personal nachbessern wird, lässt der 53-Jährige offen: „Wir werden die Hinrunde – wie es bei Borussia Dortmund üblich ist – erst einmal in Ruhe analysieren.

Nicht zur Debatte steht für Watzke der vorzeitige Abschied von Ausnahmetalent Mario Götze. Der 20-jährige Mittelfeldspieler kann den Revierklub per Option zum 1. Juli 2013 für eine Mindestablöse in Höhe von 37 Millionen Euro verlassen: „Mario sagt, er wird den Verein in absehbarer Zeit nicht wechseln. Sein Management sagt das auch. Und wir würden ihn auch nicht abgeben.

An dem Ausnahmetalent, dessen Vertrag 2016 endet, bekunden allen voran Manchester United, der FC Arsenal sowie der FC Barcelona Interesse. „Wie viele Vereine gibt es denn noch, bei denen man sich verbessern würde. Vor Jahren hätten wir gesagt: Arsenal, Liverpool. Entschuldigung bitte: Wann holen die denn den nächsten Titel. In den nächsten Jahren nicht“, so Watzke.

Martin Müller-Lütgenau

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