Borussia Dortmund hatte vor zwei Jahren nicht nur die Rekordablöse von 30 Millionen Euro an den VfL Wolfsburg überwiesen, auch André Schürrle durfte sich über einen Topvertrag freuen, der ihm geschätzte sechs Millionen Euro pro Jahr einbringt. Logisch, dass der Angreifer auf das Gehalt, das er aktuell bei keinem anderen Verein erzielen würde, nicht verzichten möchte. Durch die Pläne von Lucien Favre könnten die Aktien von Schürrle wieder steigen.

Nach Informationen der ‚Sport Bild‘ könnte Schürrle eine Zukunft im Signal Iduna Park haben, wenn der BVB keinen neuen Stürmer an Bord holt. In diesem Fall wäre Maximilian Philipp die erste Alternative. Und Schürrle dessen erster Backup.

Ob die Borussia einen neuen Stürmer findet, der in das Favre’sche System passt, ist nach wie vor offen. Der Schweizer will keinen reinen Goalgetter, sondern einen Arbeiter, der bei Ballverlust direkt in das Gegenpressing umschaltet, als erster Verteidiger agiert und mit viel Laufbereitschaft vorne draufgeht. Aus diesem Grund soll auch Mario Balotelli, mit dem Favre zwar bei OGC Nizza zwei Jahre lang erfolgreich zusammengearbeitet hat, der aber nicht in das Suchraster passt, nie Thema gewesen sein.

PlausibelFT-Meinung: Beinahe täglich werden neue Stürmer mit dem BVB in Verbindung gebracht. Michael Zorc wird aber nur dann zuschlagen, wenn Favre restlos von der Systemkompatibilität überzeugt ist. Ob kolportierte Spieler wie Rafael Leão, Wilfried Zaha oder Álvaro Morata den Ansprüchen genügen, ist fraglich.