Im Sommer 2017 wechselte der deutsche Nationalspieler Serge Gnabry für acht Millionen Euro von Werder Bremen zum FC Bayern München. Schon im Zuge seiner Ankunft in Bremen, ein Jahr zuvor, war darüber spekuliert worden, ob sich der FCB durch eine Finanzhilfe ein Vorkaufsrecht auf den Olympia-Zweiten gesichert hatte. Die Münchener sahen in Gnabry ein Projekt für ihre Zukunft.

Ab 2018: Gnabry und Coman als Bayern-Flügelzange?

Genau mit Ablauf der Verträge der alternden Flügelspieler Arjen Robben und Franck Ribéry endet die vereinbarte Leihzeit Gnabrys bei der TSG Hoffenheim. Doch der Start des 22-Jährigen bei der TSG verlief durchwachsen. Eine Kapselverletzung und eine Oberschenkelzerrung ließen bis zum zwölften Bundesligaspieltag lediglich 77 Einsatzminuten für Gnabry zu.

Auf Grund der seltenen Gelegenheiten des Spielers, sich auszuzeichnen, witterten die Verantwortlichen im Kraichgau ihre Chance auf eine Ausweitung des Leihdeals. Doch dem widersprachen die Bayern nun ganz offiziell. Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge gegenüber der ‚tz‘: „Es ist nicht geplant, dass er bleibt. Geplant ist, dass er nach dieser Saison zurückkommt und dann eben bei uns eingebunden wird.“

„Totale Zufriedenheit“ beim FCB

Auch die Hoffenheimer Hoffnungen, dass die lange Ausfallzeit eine Rolle in Verhandlungen um eine längere Aufenthaltszeit Gnabrys in Hoffenheim haben könnte, macht Rummenigge zunichte: „Bis auf die Verletzungsphase, die er hatte, sind wir mit den Leistungen, die er bisher gezeigt hat, total zufrieden.“

Besondere Freude kommt in der bayrischen Landeshauptstadt auf, wenn Gnabry Leistungen wie gegen den direkten Konkurrenten RB Leipzig abliefert. „Speziell seine beiden Tore gegen Leipzig sind uns im Klub in guter Erinnerung geblieben“, frohlockt der Bayern-Macher. Genau auf solch starke Leistungen darf man sich ab der kommenden Saison als Fan des Rekordmeisters freuen.