Rund 20 Millionen Euro Ablöse hat Zenit St. Petersburg für Kyriakos Papadopoulos geboten. Rein marktwirtschaftlich wäre es nur allzu verständlich gewesen, wenn Horst Heldt dem Werben der Russen nachgegeben hätte. Doch der Manager von Schalke 04 kämpfte um den Innenverteidiger, der inzwischen unmittelbar vor der Vertragsverlängerung bei ‚Königsblau‘ steht.

Es müssen nur noch letzte Details geklärt werden“, versichern die Schalker auf ihrer Vereinshomepage. Dies werde nach der Länderspielpause geschehen. Das neue Arbeitspapier des 20-Jährigen Griechen ist bis 2016 datiert, der bis dato gültige Vertrag läuft 2015 aus.

Papadopoulos’ Verlängerung darf unter anderem als weiteres Zeichen im den zähen Gesprächen mit Klaas-Jan Huntelaar gewertet werden. „Es wäre kein gutes Signal an die Mannschaft, falls ’Papa’ weggehen würde“, hatte Huntelaar im Zuge der Zenit-Gerüchte erklärt. Auch die Verpflichtung von Ibrahim Afellay sollte dem Wunsch des Torjägers, ein schlagkräftiges Team beisammen zu haben, zuträglich sein.

Huntelaars Verlängerung lässt seit Wochen auf sich warten. Dabei hat Heldt in den vergangenen Wochen gewichtige Argumente gesammelt, um den Niederländer endlich von der so sehnlich gewünschten Unterschrift zu überzeugen.