Italienische Medien: Krasić eine Robben-Alternative?

Italienische Medien: Krasić eine Robben-Alternative?

21.09.2011 - 16:51 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Milos Krasic (r.) soll für den FC Bayern interessant seinMilos Krasic (r.) soll für den FC Bayern interessant sein©Maxppp

Der FC Bayern spielt auch außerhalb der Transferperiode eine wichtige Rolle in der Gerüchteküche. In Italien kursieren Meldungen, wonach der Rekordmeister an Miloš Krasić von Juventus Turin interessiert sei. Der Serbe soll eine Alternative zu Arjen Robben darstellen.

Im Januar hieß die Alternative Ivo Iličević, im Sommer war Marco Reus im Gespräch. Letztlich holte der FC Bayern München den unbekannten Japaner Takashi Usami, der eine Alternative für die verletzungsanfälligen Flügelspieler Franck Ribéry und Arjen Robben darstellen soll. Zum Einsatz kam Usami erst 22 Minuten. Nicht nur, weil Ribéry seine Verletzungsmisere hinter sich hat, sondern auch, weil Thomas Müller, David Alaba und im Notfall Toni Kroos die ersten Alternativen auf den Außenpositionen sind.

Dennoch treibt die Gerüchteküche auch im September ihre Blüten – zumindest in Italien. Dort berichtet ‚Tuttosport‘, der FC Bayern habe ein Auge auf Miloš Krasić geworfen. Bei Juventus Turin kam der Rechtsaußen in dieser Saison noch nicht in Tritt. Der neue Trainer Antonio Conte hat die ‚Alte Dame‘ taktisch erneuert, Krasić seinen Platz noch nicht gefunden. An der Säbener Straße könnte der Serbe ein hochklassiger Ersatz für den Dauerverletzten Robben sein, so das Blatt. Auch der AC Mailand und der FC Chelsea seien interessiert.

15 Millionen Euro kostete Krasić vor einem Jahr, als er von ZSKA Moskau zu Juventus Turin wechselte. Dass der Rekordmeister eine ähnlich hohe Summe für einen 26-jährigen Ersatzspieler anlegt, wenn bereits passende und nicht minder hochklassige Alternativen im Kader stehen, ist höchst unwahrscheinlich. Zumal die Bayern auch ohne Robben bislang eine erstklassige Figur abgeben. „Wir merken einfach selbst, dass wir richtig stark sind“, kommentiert Thomas Müller in der ‚Bild‘ den Höhenflug. Sein Verein steht derzeit mit 15 Punkten aus sechs Spielen an der Tabellenspitze.

David Hilzendegen

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