Werder sucht Neuzugänge – „hätten Naldo gerne behalten“

Werder sucht Neuzugänge – „hätten Naldo gerne behalten“

23.07.2012 - 11:27 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Naldo spült drei Millionen in die Werder-KassenNaldo spült drei Millionen in die Werder-Kassen©Maxppp

Nach Naldos Abgang sieht sich Werder Bremen mit einer weiteren Kaderlücke konfrontiert. Die Hanseaten sind auf der Suche nach Verstärkungen. Neben einem Innenverteidiger steht auch ein Stürmer auf der Einkaufsliste.

Wirklich vorhersehbar war Naldos Wechsel zum VfL Wolfsburg nicht. Der Brasilianer liebäugelte zwar schon im Winter mit dem Abschied, damals stand jedoch eine Rückkehr in sein Heimatland im Raum. Die Offerte des SC Internacional brachte Werder-Manager Klaus Allofs aber nicht einmal zum Nachdenken.

Ganz im Gegensatz zum Angebot der ‚Wölfe‘. „Wir hätten ihn gerne behalten. Eine Betrachtungsweise aus sportlicher Sicht. Doch es gibt auch Notwendigkeiten“, erklärt Allofs im Interview mit dem ‚kicker‘. Naldo wäre am Saisonende ablösefrei gewesen. Durch den sofortigen Wechsel nimmt Werder immerhin drei Millionen Euro Ablöse ein und spart geschätzte 2,5 Millionen Euro Gehalt.

Geld, das zumindest zum Teil reinvestiert werden soll. Als Nachfolger für Naldo wird Pedro Geromel gehandelt. Der Innenverteidiger des 1. FC Köln ist allerdings noch zu teuer. Womöglich bewegt sich etwas gegen Ende des Transfermarkts. Darüber hinaus suchen die Hanseaten nach Verstärkungen in der Offensive, wenngleich Trainer Thomas Schaaf im ‚kicker‘ blockt: „Ich will nicht einzelne Positionen benennen.“ Derzeit steht mit Leihgabe Nils Petersen nur ein zentraler Stürmer im Kader, der Bundesliga-Anforderungen erfüllt. Talent Niclas Füllkrug (19) hat noch nicht die Reife und Denni Avdic kommt nicht auf die Beine.

Wir checken Möglichkeiten für einzelne Bereiche ab“, lässt sich Allofs im ‚kicker‘ nicht locken. Gute fünf Wochen sind noch Zeit, bevor das Transferfenster schließt. Und im Geld schwimmen die Hanseaten trotz der Naldo-Millionen nicht. „Alle denken jetzt, Werder hat Geld. Aber das ist ja Unsinn“, zitiert die ‚Bild‘ den Manager, „es verbessert unsere Gesamtsituation. Aber wir haben keine Millionen zu verteilen.

David Hilzendegen

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