Am vergangenen Wochenende machten sich gleich mehrere Spielerbeobachter aus England auf in Richtung Mönchengladbach. Wie der ‚kicker‘ berichtet, verfolgten den mühsamen 1:0-Sieg des FC Bayern bei Borussia Mönchengladbach Angestellte von Manchester City und dem FC Liverpool. Die Notizbücher blieben aber wohl leer. Gekommen waren die Scouts wegen Mahmoud Dahoud, der jedoch wegen Muskelproblemen nicht im Aufgebot stand.

Am Interesse der englischen Elite wird dies aber nichts ändern. Auch auf der Insel hat sich herumgesprochen, dass das Gladbacher Eigengewächs bislang noch keinen neuen Vertrag unterschrieben hat und im kommenden Sommer für die festgeschriebene Ablöse von zwölf bis 14 Millionen Euro zu haben ist.

Laut dem Fachblatt ist aber nach wie vor Borussia Dortmund der Favorit auf den Zuschlag. Der BVB wird seit Monaten mit Dahoud in Verbindung gebracht. FT berichtete bereits vor einem Monat, dass sich die Schwarz-Gelben beim 21-Jährigen in der Pole Position befinden. Denn Dahoud will den Niederrhein im Sommer verlassen, allerdings innerhalb der Bundesliga wechseln.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hat den Kampf um das Eigengewächs allerdings noch nicht aufgegeben. Auf dem Tisch liegt nach wie vor ein unterschriftsreifer neuer Vertrag, der die Entwicklung des Mittelfeldantreibers auch finanziell widerspiegeln würde. Dass der U21-Nationalspieler das Angebot annimmt, ist aber nicht zu erwarten.

Heißes ThemaFT-Meinung: Es ist sicher nicht überraschend, dass sich die Reds und Skyblues mit Dahoud beschäftigen. Zumal auf den jeweiligen Trainerbänken mit Jürgen Klopp und Pep Guardiola zwei Übungsleiter sitzen, die den Mittelfeldspieler mehrfach live beobachten konnten. Nach wie vor ist aber davon auszugehen, dass sich Dahoud im Sommer dem BVB anschließt.