Borussia Dortmund stellte beim Transfer von Christian Pulisic offenbar nicht nur eine, sondern zwei Forderungen an den FC Chelsea. Bekannt ist, dass Michael Zorc den US-Amerikaner nicht vor dem Sommer gehen lassen wollte. Dem wird mit der halbjährigen Leihe Rechnung getragen. Die deutlich geheimere Absprache betrifft Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach.

Wie die ‚Bild‘ berichtet, haben sich die Blues beim dauerhaften Transfer des Belgiers 2015 an den Niederrhein ein exklusives Rückkaufrecht gesichert. Der BVB forderte von den Londonern, auf dieses Recht zu verzichten, um den Weg an den Rheinlanddamm freizumachen. Andernfalls hätten die Schwarz-Gelben bei Pulisic die Freigabe verweigert.

Hazard bestätigt Rückkaufrecht

Gegenüber der Tageszeitung bestätigt Hazard die Klausel: „Ja, Chelsea hat ein Wort mitzureden, was mit mir passiert. Aber das regeln die Vereine.“ Durch die Vereinbarung mit dem englischen Erstligisten hält sich der BVB nun zuätzlich unliebsame Mitbieter vom Hals.

In Dortmund soll der 19-fache belgische Nationalspieler ab der kommenden Saison Pulisic ersetzen. Eine Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen. Die Ablöse wird auf 42 Millionen Euro taxiert. „Ich habe zumindest den Eindruck, dass einer der beiden Spieler seine Zukunft schon geregelt hat. Und das nicht mit uns“, gab sich Hans-Joachim Watzke pessimistisch, meinte mit dieser Aussage aber wohl Timo Werner von RB Leipzig, der auch beim FC Bayern auf dem Zettel stehen soll.

Heißes ThemaFT-Meinung: Wenn der BVB tatsächlich Chelsea eine solche Vereinbarung abringen konnte, wäre dies ein wohl beispielloser Transfercoup. Mit Hazard würde Lucien Favre ab der kommenden Saison seinen Wunschspieler für die ohnehin schon starke Dortmunder Offensive bekommen.