Vor der diesjährigen Sommertransferperiode hielt Javi Martínez den Rekord des teuersten Bundesligatransfers der Geschichte. Für 40 Millionen wechselte der Spanier 2012 von Athletic Bilbao zum FC Bayern. In diesem Sommer wurde der Preis gleich zweifach übertroffen. Zunächst wurde Roberto Firmino für 41 Millionen zum FC Liverpool transferiert. Kevin de Bruyne stellte wenig später alles in den Schatten.

Was bislang nur vermutet wurde, hat de Bruyne-Berater Patrick de Koster nun bestätigt. Der FC Bayern saß nicht nur mit am Verhandlungstisch, sondern hatte sich bereits mit dem Belgier geeinigt. „Wir haben davon gehört, dass Bayern Interesse hat. Ich habe sie dann selbst angerufen und wir waren uns sehr schnell einig“, berichtet der Spieleragent in der TV-Show ‚De Afspraak‘ beim belgischen Sender ‚Sporza‘, „aber zwei Tage später sagten sie mir ab.“ Einen Grund nennt de Koster nicht.

„PSG war auch interessiert“

Der de Bruyne-Berater stellt klar, dass das Interesse aus München nicht zu verhandlungstaktischen Gründen erfunden wurde: „Ich habe die Bayern nicht benutzt, um den Preis hochzutreiben. Ich bin kein Teppichhändler. PSG war auch interessiert.

Am Ende machten die schließlich ‚Citizens‘ das Rennen. „Es war beeindruckend, wie in einem Film. Wir flogen mit einem Privatjet nach Manchester und wurden mit einer Limousine abgeholt“, berichtet de Koster, „wir dachten auch, dass wir eine Menge arbeitet haben, ein neues Haus zu finden, ein Bankkonto zu eröffnen, ein neues Telefon und Auto zu kaufen. Aber in drei Stunden war alles arrangiert. Unglaublich.