Kevin Trapp hat seine Chance genutzt. Beim gestrigen 2:2 im Länderspiel gegen Frankreich machte der 27-Jährige mit starken Paraden Werbung in eigener Sache. Dabei war seit Sommer das erste Spiel für den Torhüter in dieser Saison. Bei Paris St. Germain ist er hinter Alphonse Areola nur zweite Wahl – eine Tatsache, die Trapp so nicht mehr hinnehmen will.

Die Situation für mich ist kompliziert. Ich werde kämpfen, ich habe keine andere Wahl. Ich fühle mich in Paris wohl – wenn ich aber zur WM fahren will, und das ist mein großes Ziel, weiß ich, dass ich spielen muss“, zitiert ihn die ‚Sport Bild‘. Dass er in Paris jedoch plötzlich Areola den Rang abläuft, ist unwahrscheinlich.

Folglich müsste er im Winter PSG verlassen. Das weiß auch Trapp: „Das Fenster ist offen in der Winterpause, klar, ich habe kein Spiel gemacht in Paris. Wir werden sehen, was bis dahin passiert.“ In den vergangenen Wochen wurde er bereits mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht, das offenbar trotz der Verlängerung mit Roman Bürki nach wie vor auf der Suche nach einem neuen Torwart ist.

Im Anschluss an die Partie gegen Frankreich beteuerte Trapp, bislang „keinen Kontakt“ zu Verantwortlichen des BVB gehabt zu haben. Eine endgültige Absage an die Schwarz-Gelben ist das jedoch nicht. Doch auch andere Klubs werden für den Keeper sicherlich in Frage kommen.