Borussia Dortmund befasst sich eingehend mit einem Abschiedsszenario von Pierre-Emerick Aubameyang. Bei der Suche nach einem potenziellen Nachfolger für die gabunische Tormaschine spielt Olivier Giroud eine zentrale Rolle. Gerüchte um den Arsenal-Stürmer und den BVB kursieren nicht erst seit diesem Winter.

Nun intensiviert Dortmund die Bemühungen offenbar. Nach Informationen des französischen Radiosenders ‚RMC‘ hat der Bundesligist bereits Kontakt zu den Verantwortlichen des FC Arsenal aufgenommen und erste Gespräche über einen möglichen Transfer geführt.

Giroud als Zwischenlösung?

Der Plan der Borussia sieht demnach wie folgt aus: Schwarz-Gelb will Giroud nicht festverpflichten, sondern nur bis zum Saisonende ausleihen. Im Sommer plane der BVB dann, den 31-Jährigen langfristig durch einen jüngeren Stürmer zu ersetzen. Den Deal wolle man aber unabhängig von Aubameyang abwickeln, der seinerseits im Visier der Gunners steht. Ein Tauschgeschäft sei keine Option.

Giroud selbst soll diesem Modell nicht abgeneigt sein. Der wuchtige und kopfballstarke Angreifer hofft, per Spielpraxis seine Chancen auf ein WM-Ticket zu erhöhen. In der Europa League ist er unter Arsène Wenger zwar gesetzt, doch in der Premier League erhält Landsmann Alexandre Lacazette den Vorzug.

Thema ist an der Strobellalle nach Informationen des ‚kicker‘ zudem Fedor Smolov. Der 27-jährige Russe (Vertrag bis 2019) erzielte in dieser Saison zehn Tore in 13 Ligaspielen für FK Krasnodar. Gehandelt wurde auch Michy Batshuayi (FC Chelsea).

In GesprächenFT-Meinung: Eine Leihe von Giroud wäre sinnvoll, sollte Dortmund im Januar keine andere und nachhaltigere Alternative finden – was nicht ausgeschlossen ist, da der Markt im Januar schlicht weniger hergibt als nach der Saison. Die Erfahrung, um sich schnell zu integrieren, brächte der Routinier mit. Wer im Fall der Fälle in die Auba-Fußstapfen treten wird, ist offen. Der BVB hat sich mehrere Namen notiert.