Der Beraterwechsel von Robert Lewandowski hin zu Staragent Pini Zahavi verfehlte seine Wirkung nicht. Die Gerüchteküche nahm Fahrt auf und verschiedene Quellen berichteten über einen baldigen Abschied gen Real Madrid. Der Spielerberater, der den Rekordtransfer von Neymar zu Paris St. Germain eingefädelt hatte, war tatsächlich in den vergangenen Wochen nicht untätig.

Wie die ‚Mundo Deportivo‘ berichtet, hat Zahavi bereits den persönlichen Kontrakt seines neuen Klienten mit den Königlichen ausgehandelt. Demnach wurde das Arbeitspapier in zwei Meetings mit José Ángel Sánchez, der rechten Hand von Klubpräsident Florentino Pérez, fixiert.

Die Laufzeit soll sich auf zwei Jahre erstrecken und eine Option für eine weitere Spielzeit beinhalten. Zwar streckten auch der FC Arsenal, der FC Chelsea und Paris St. Germain die Fühler aus, der polnische Superstar will aber ausschließlich ins Bernabéu, so das Sportblatt.

Dem vorausgegangen sind bei Real einige Grundsatzentscheidungen. Ein gleichzeitiger Transfer von Lewandowski und Neymar ist laut ‚Mundo Deportivo‘ kaum vorstellbar. Pérez wolle den Brasilianer zwar gerne zurück nach Spanien lotsen, habe die Pläne aber auf das kommende Jahr verschoben. PSG-Klubchef Nasser Al-Khelaïfi wolle schlichtweg nicht verkaufen. Gleiches gelte für Dani Levy, der Harry Kane bei Tottenham Hotspur nicht freigeben will.

Heißes ThemaFT-Meinung: Der nächste Schritt ist nun der deutlich kompliziertere. Zahavi und Real wollen den FC Bayern von einem Wechsel überzeugen. Der deutsche Rekordmeister beansprucht seit jeher den Nimbus, kein Verkaufsverein zu sein. Lewandowski wird dies nun womöglich auf die Probe stellen. Es wäre spannend zu sehen, wie die Münchener mit einem bockigen 29-jährigen Superstar umgehen würden.