In der Personalie Maximilian Eggestein steht eine Entscheidung an. Dessen ist sich der 22-Jährige durchaus bewusst. „Wann meine Entscheidung fällt, weiß ich noch nicht. Es ist nun schon der Moment gekommen, um sich intensiver damit zu beschäftigen“, erklärt Eggestein im Interview mit der ‚Bild‘.

Für ihn sei „dabei nicht entscheidend, ob wir es nach Europa schaffen, sondern eine Entwicklung im Verein stattfindet. Das wird sich schon vor dem Ende dieser Saison zeigen.“ Interesse wurde zuletzt Borussia Dortmund nachgesagt. Konkret Stellung dazu beziehen will der schussstarke Rechtsfuß nicht, räumt aber ein: „Natürlich ist das eine schöne Anerkennung.“

Vertragsdauer tückisch für Werder

Fakt ist: Eggesteins Arbeitspapier endet 2020. Somit hätte Werder im Sommer letztmalig die Gelegenheit, noch eine angemessene Ablöse zu kassieren. Dennoch macht Frank Baumann gegenüber der ‚DeichStube‘ eine deutliche Ansage: „Dass Maximilian Interesse anderer Klubs weckt, ist bekannt. Aber man sollte sich auch mit den Fakten beschäftigen. Und Fakt ist, dass Maxi bei uns einen Vertrag über den Sommer hinaus besitzt.“

Im System von Trainer Florian Kohfeldt ist Eggestein absolut gesetzt. Ein Privileg, das er sich bei einem neuen Verein zunächst einmal erarbeiten müsste. Man müsse „sich die Frage stellen, ob ein Wechsel jetzt Sinn macht. Auch Werder ist ein großer Verein, bei dem ich mir einen gewissen Status erarbeitet habe. Bei einem neuen Verein müsste ich in diese Rolle erst wieder reinwachsen“, betont Eggestein in der ‚Bild‘.

In GesprächenFT-Meinung: Mit Blick auf die wirtschaftliche Vernunft bieten sich aus Werder-Sicht eigentlich nur zwei Möglichkeiten: verlängern oder verkaufen. Seit Monaten übt sich Baumann in Geduld. Allzu lange dürfte es nicht mehr dauern. Die Tendenz geht zur Verlängerung, doch eingetütet ist der neue Deal noch nicht.