Ehe sich der FC Bayern bei der Trainersuche für Niko Kovac entschied, hatten die Münchner auch ein Auge auf Adi Hütter geworfen. Der Frankfurter Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing erzählt in der ‚Bild‘: „Bei der Aufsichtsrats-Sitzung vor einer Woche saß Adi Hütter neben mir. Als ich in die Runde geschaut habe nach seiner Vorstellung, blickte ich in zufriedene Gesichter. Außerdem habe ich mit Uli Hoeneß am Rande des Pokalfinales gesprochen. Der sagte zu mir: ,Wir hatten den auch auf dem Radar.‘ Das hat mich gewundert – aber auch gefreut.“

Adi Hütter kommt vom Schweizer Meister Young Boys Bern zu Eintracht Frankfurt und tritt das Erbe von Niko Kovac an. Steubing ist sich sicher: „Niko ist die beste Lösung für Bayern in dieser Situation. Niko holte den Pokal mit einem Underdog – das wird ihm beim Start helfen.“ Dennoch sei die Aufgabe beim Rekordmeister alles andere als einfach.

Es wird schwer für ihn, aber er kann es. Bei Eintracht war er ein Teil des Teams, das die Mannschaft zusammenstellt. Bei Bayern ist es anders: Dort steuern Uli Hoeneß und Kalle Rummenigge das gesamte Vertrags- und Transfer-Business. Und dann kommen die Marketing-Termine – diesen kann sich Kovac nicht verschließen. Trotzdem gibt es bei Bayern keine Entschuldigung, wenn das Team nicht fit und erfolgreich ist“, erläutert Steubing.