Ihn (Kevin Trapp, Anm. d. Red.) zu halten, wäre enorm wichtig für eine weitere positive Entwicklung der Mannschaft. Das wäre definitiv ein Sechser im Lotto für Eintracht“, empfiehlt Klub-Legende und Bundesliga-Rekordspieler Charly Körbel seinen Frankfurtern. Ein leichtes Unterfang wird die dauerhafte Verpflichtung von Kevin Trapp aber nicht. Nichtsdestotrotz will es Fredi Bobic versuchen.

Wie die ‚Bild‘ berichtet, haben sich die Eintracht-Kaderplaner bereits einen Plan zurechtgelegt, wie der Transfer über die Bühne gehen soll. Demnach will Sportvorstand Bobic im März, spätestens im April, das Gespräch mit Paris St. Germain suchen. Die Eintracht kann zu diesem Zeitpunkt besser abschätzen, ob man in der kommenden Saison tatsächlich international spielen wird, was vor allem für Trapp entscheidend sein soll. Zweitens soll PSG im Frühjahr „leichter zu Verhandlungen bereit“ sein.

Trapp muss auf Gehalt verzichten

Eine zentrale Rolle wird aber auch die Bereitschaft von Trapp selbst spielen. Der Keeper hatte zuletzt keinen Hehl daraus gemacht, dass er gerne in Frankfurt bleiben möchte. Das Jahressalär von rund fünf Millionen Euro kann ihm die Eintracht aber nicht zahlen. Ergo muss der Saarländer auf Gehalt verzichten, damit es mit der dauerhaften Rückkehr klappt.

Die Ablöseforderung könnte ebenfalls zum Problem werden. Da Trapps Vertrag in Paris aber im kommenden Jahr ausläuft und mit der Aussicht auf Europapokal-Millionen, könnte dies dennoch zu bewerkstelligen sein. 2015 hatte PSG rund zehn Millionen Euro für den Schlussmann nach Frankfurt überwiesen.