Der Höhenflug von Eintracht Frankfurt hält weiter an. Am 13. Spieltag erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Armin Veh ein am Ende glückliches 1:1-Unentschieden bei Schalke 04 und rangiert mit 24 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Die Anhänger der Hessen träumen bereits von der Qualifikation für das internationale Geschäft. Gelingt dem Aufsteiger dies, hätte Sportdirektor Bruno Hübner eine starke Verhandlungsbasis in den Gesprächen um die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Sebastian Rode.

Rode gehört zu den Entdeckungen der bisherigen Saison. Aus der Bundesliga bekunden unter anderem Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach Interesse an dem Mittelfeldspieler, dessen Vertrag 2014 ausläuft. Heribert Bruchhagen bekräftigt im Interview mit dem ‚kicker‘, dass der Verein bis zuletzt um den Verbleib des 22-Jährigen kämpfen werde. „Rode bleibt. Punkt, aus. Dann geht er 2014 eben ablösefrei. Wir machen eine vernünftige Finanzpolitik – unter anderem, um es uns erlauben zu können, einen Spieler ablösefrei gehen zu lassen, wenn es keine andere Lösung gibt“, so der Eintracht-Boss.

Für Bruchhagen steht fest, dass keine Ablösesumme den sportlichen Verlust auffangen könnte, sollte Rode die Mainmetropole verlassen: „Rode hat einen großen Wert für uns, für unser Spiel. Jedes Tor entsteht doch irgendwie über ihn. Er wird nicht einfach verkauft. Die Leute kommen auch wegen Rode und Sebastian Jung ins Stadion.