Der Ernst-Kuzorra-Weg ist steinig. Zumindest für Breel Embolo. In seiner Debütsaison stoppte den Schalker Rekordtransfer zunächst ein Wadenbeinbruch, anschließend ein Knochenödem. Fast ein Jahr fiel der Schweizer Nationalspieler aus.

Monatelang kämpfte er für sein Comeback. Und doch kam der 20-Jährige unter Domenico Tedesco seither nicht wirklich in Tritt. Der neue S04-Trainer bemängelte vor allem Embolos Fitness, warf ihm vor, sich ein Stück weit auf auszuruhen. Helfen konnte der Schweizer Nationalspieler den Königsblauen seit seiner Rückkehr nicht.

Dennoch berief ihn Vladimir Petkovic zur Nati, mit der er gegen Nordirland das WM-Ticket sicherte. Und auch die Klubs haben Embolo seit seinen fulminanten Auftritten in Basel offenbar nicht aus den Augen verloren. Wie die ‚Daily Mail‘ berichtet, hat Manchester City den Torjäger weiterhin auf dem Zettel und beobachtet seine Entwicklung ganz genau.

PerspektivischFT-Meinung: Sorgen um einen möglichen Abgang des 22,5-Millionen-Mannes muss sich Schalke nicht machen. Man erhofft sich noch eine ganze Menge von den Qualitäten des teuersten Transfers der Vereinsgeschichte. Ohnehin muss Embolo (Vertrag bis 2021) erst einmal beweisen, sich in einer europäischen Topliga bei einem guten Klub zurechtzufinden, ehe ein Schritt zu einem Spitzenklub infrage kommt. Sofern Tedesco den 20-Jährigen nicht außen vor lässt – und danach sieht es nicht aus – ist ein Wechsel in absehbarer Zeit wohl ausgeschlossen.