Der FC Bayern interessiert sich offenbar für die Dienste von Milan Skriniar. Der Innenverteidiger überzeugt seit rund 15 Monaten im Trikot von Inter Mailand und zog somit schon das Interesse zahlreicher Topklubs wie Manchester City, Manchester United und dem FC Barcelona auf sich.

Laut ‚Tuttosport‘ haben nun auch die kriselnden Bayern den Slowaken ins Auge gefasst. Das Problem: Inter fordert laut der Sporttageszeitung eine Ablöse in Höhe von 80 Millionen Euro für seinen Schlüsselspieler. Zudem versuchen die Nerazzurri derzeit, Skriniars noch bis 2022 gültigen Vertrag zu verlängern.

Der heute 23-Jährige war im Januar 2016 für nur eine Million Euro von MSK Zilina in die Serie A gewechselt. Bei Sampdoria Genua fasste er schnell Fuß. Eineinhalb Jahre später legte Inter satte 27 Millionen auf den Tisch. In der laufenden Spielzeit stand Skriniar bei all seinen acht Einsätzen über 90 Minuten auf dem Feld.

UnwahrscheinlichFT-Meinung: Jérôme Boateng und Mats Hummels sind zwar aktuell nicht in Topform. Dennoch weiß man in München, was man an dem Weltmeister-Duo hat. Niklas Süle ist der Mann der Zukunft, Javi Martínez spielt ebenfalls einen guten Innenverteidiger. Im Sommer kommt außerdem aller Voraussicht nach Benjamin Pavard aus Stuttgart. Auch Ajax-Kapitän Matthijs de Ligt ist ein Thema an der Säbener Straße. Dass man nun angesichts dieser Fülle von Alternativen ausgerechnet für einen zentralen Abwehrmann den eigenen Transferrekord verdoppelt, ist im Wissen um das konservative Agieren der Bayern-Bosse doch eher unwahrscheinlich. Selbst wenn Boateng noch den verspäteten Abflug machen sollte.