FC Bayern: Barça nimmt Alaba ins Visier

FC Bayern: Barça nimmt Alaba ins Visier

04.05.2012 - 11:11 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

David Alaba hat Barça auf den Plan gerufenDavid Alaba hat Barça auf den Plan gerufen©Maxppp

David Alaba spielt stark auf als Linksverteidiger. Seine überzeugenden Leistungen vor allem in der Champions League haben angeblich den FC Barcelona auf den Plan gerufen. Spanischen Medien zufolge steht der 19-Jährige auf der Wunschliste der Katalanen ganz weit oben.

Jupp Heynckes sieht in David Alaba „in ein oder zwei Jahren einen Top-Spieler“. Der 19-jährige Österreicher ist dynamisch, körperlich robust, hat eine feine Technik und eine schnelle Auffassungsgabe. Letzteres zeigte sich vor allem im März, als Alaba beim 7:1-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim als Linksverteidiger auflief und überzeugte. Seitdem ist der Linksfuß auf der Position nicht mehr wegzudenken, sehr zum Leidwesen des FC Bayern München wird er aufgrund einer Gelb-Sperre das Champions League-Finale gegen den FC Chelsea verpassen.

Seine überzeugenden Darbietungen insbesondere im Halbfinale gegen Real Madrid haben offensichtlich den Erzrivalen der ‚Königlichen‘ auf den Plan gerufen. Der auch in der Meisterschaft gescheiterte FC Barcelona habe Alaba ins Visier genommen, berichtet die Zeitung ‚Sport‘. Demzufolge ist der Youngster auf der Kandidatenliste der potenziellen neuen Linksverteidiger weit nach oben gerückt.

‚Barça‘ plagen hinten links große Sorgen. Éric Abidal wird seine Karriere infolge einer Lebererkrankung wohl beenden, Adriano genügt nicht allerhöchsten Ansprüchen. Und obwohl die Katalanen in den vergangenen Monaten regelmäßig mit einer Dreierkette auflaufen, fordert der neue Trainer Tito Vilanova einen Neuzugang für die linke Außenbahn.

Ebenfalls im Fokus von ‚Barça‘ stehen Gareth Bale (Tottenham Hotspur) und Jordi Alba (FC Valencia). Bei beiden gestaltet sich das Werben allerdings schwierig, weil sich sowohl Tottenham als auch Valencia quer stellen. Gleiches droht dem amtierenden Champions League-Sieger im Fall Alaba. Dass der deutsche Rekordmeister den Hoffnungsträger ziehen lässt, ist so gut wie ausgeschlossen. Denn endlich scheinen die Bayern das Pendant zu Philipp Lahm gefunden zu haben, nach dem sie so lange vergeblich gesucht haben.

Tobias Feldhoff

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