Vor dem Aufbruch zur China-Reise des FC Bayern hat sich Karl-Heinz Rummenigge zur weiteren Transferplanung der Münchner geäußert. Das Thema Alexis Sánchez ist dabei definitiv vom Tisch.

Ich weiß nicht, was er da gesagt hat“, sagte der FCB-Vorstandsvorsitzende über den Chilenen, „aber wir sind da nicht mehr beteiligt.“ Somit fällt die Entscheidung über Sánchez’ Zukunft voraussichtlich zwischen Manchester City und einem Verbleib beim FC Arsenal.

Ob ein anderer Außenangreifer kommen wird – Douglas Costa und Serge Gnabry wurden abgegeben – ließ Rummenigge offen. Ein Mann für das Sturmzentrum, ein Backup für Robert Lewandowski wird aber nicht den Weg nach München finden.

Rummenigge dazu: „Wir sind uns mit dem Trainer einig, dass wir im Sturm nichts mehr machen wollen. Das macht keinen Sinn.“ Eine überraschende Ansage vor allem mit Rückblick auf das Champions League-Viertelfinale gegen Real Madrid, bei dem Lewandowski verletzt ausfiel und schmerzlich vermisst wurde.

„Verhandeln mit dem AC Milan“

Abgeben könnte der FC Bayern derweil Renato Sanches. Verhandlungen mit dem AC Mailand laufen bereits, eine Einigung hakt noch am finanziellen Punkt. „Ich kann bestätigen, dass der AC Milan Interesse hat“, so Rummenigge.

Zuletzt hieß es in portugiesischen Medien, die Rossoneri wollen Sanches zunächst für zwei Jahre ausleihen (sieben Millionen Euro) und sich eine Kaufoption (40 Millionen Euro) sichern.