Rund zwei Wochen ist es her, dass in Spanien Gerüchte um Trainer Julen Lopetegui und den FC Bayern die Runde machten. Hasan Salihamidzic bezog daraufhin Stellung.

Ich war in Madrid, aber ich habe mich nicht mit ihm getroffen“, stellte der Sportdirektor des FC Bayern im ‚Aktuellen Sportstudio‘ klar. Vielmehr habe er sich „mit einem Berater“ getroffen.

Treffen wegen Rodri

Um wessen Agenten es sich dabei handelte, war bis zuletzt unklar. Nun bringt die ‚Sport Bild‘ Licht ins Dunkel. Der Zeitschrift zufolge reiste Salihamidzic wegen Rodrigo Hernández, kurz Rodri, nach Madrid.

Der Sechser spielt dort bei Atlético eine starke Saison, nachdem er im Sommer 2018 für 20 Millionen Euro vom FC Villarreal zu seinem Ausbildungsklub zurückgekehrt war. Sogar im spanischen Nationalteam etablierte er sich.

Gesuchter Spielertyp

Rodri verkörpert den gesuchten Typus des ebenso ballsicheren wie zweikampfstarken Mittelfeldspielers. Der ‚kicker‘ hatte in seiner Donnerstagsausgabe bereits berichtet, dass der 22-Jährige nach München kommen soll.

Bezahlbar wäre Rodri durchaus. In seinem noch bis 2023 datierten Vertrag ist eine Ausstiegsklausel über 70 Millionen Euro verankert. Präsident Uli Hoeneß hatte zuletzt betont, dass ein neuer Spieler nicht mehr als 80 Millionen kosten soll – passt also.

Folgt Rodri auf Lucas?

In München würde Rodri auf einen Teamkollegen von Atlético treffen. Für die Limitsumme von 80 Millionen Euro haben die Bayern bereits den 23-jährigen Verteidiger Lucas Hernández verpflichtet.

Einen Haken gibt es bei Rodri aber sehr wohl: Manchester City will den Strippenzieher ebenfalls unbedingt verpflichten. Die ‚Sport‘ hatte bereits berichtet, dass Pep Guardiola seine Ex-Klubs Bayern und Barcelona ausgestochen hat.

AufgewärmtFT-Meinung: Rodri verkörpert genau den vom FC Bayern gesuchten Mittelfeldtypus. Mit 1,91 Metern besitzt er Gardemaß, zudem verfügt er über ausgeprägte strategische Fähigkeiten. Dass Salihamidzic sich um ihn bemüht, ist also nicht weit hergeholt. Dennoch gilt: Wedelt City mit den ganz großen Scheinen, ist Bayern wohl machtlos.