Eine Einigung zwischen dem FC Bayern und dem FC Barcelona über eine Ausleihe von Philippe Coutinho wurde offenbar noch nicht erreicht. Wie in spanischen Medien zu vernehmen ist, müssen noch einige Probleme aus dem Weg geräumt und Details geklärt werden. FT verschafft einen Überblick.

Bayern will James-Modell

Die ‚Mundo Deportivo‘ berichtet heute, dass der FCB Coutinho für zwei Jahre ausleihen will. Für den Anschluss wünschen sich die Münchner demnach eine Kaufoption. Dieses Modell hatte man zuletzt schon bei James angewendet. Weder Barcelona noch Coutinho sollen von dieser Idee aber besonders angetan sein.

PSG mischt mit

Barça ist zwar prinzipiell bereit, Coutinho zu verleihen. Lieber wäre es den Blaugrana jedoch, den Brasilianer mit der anvisierten Neymar-Rückkehr zu verrechnen. Entsprechend wartet der spanische Meister auf ein Signal von Paris St. Germain, schreibt die ‚Mundo Deportivo‘.

Gehaltsgefüge im Blick

Auch die ‚as‘ wartet heute mit neuen Infos über die Verhandlungen auf. Dort heißt es, dass Bayern Sorge um sein Gehaltsgefüge habe, da Coutinho mit einem Salär von elf Millionen Euro netto pro Jahr gleich als Top-Verdiener einsteigen würde. Der FCB befürchte deshalb Unmut bei Robert Lewandowski und Co.

Bayern soll kompensieren

Auf 145 Millionen Euro Ablöse (plus 15 Millionen Boni) einigte sich Barça im Januar 2018 mit dem FC Liverpool. Diese Summe schreiben die Katalanen aus steuerlichen Gründen über Jahre ab – und wollen nun laut der ‚as‘, dass die Bayern im Fall einer Leihe eine Kompensation zahlen. Dies soll dem Deutschen Meister aber nicht so recht schmecken.

FT-Meinung: Klar ist mittlerweile: Die Bayern haben Interesse an Coutinho. Unter allen Umständen soll der Transfer aber wohl nicht durchgedrückt werden. Nur wenn die Bedingungen passen, wird der FCB Nägel mit Köpfen machen. Zuvor gibt es aber noch einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen.