Am Sonntag stellte Karl-Heinz Rummenigge in der ‚Sky‘-Sendung ‚Wontorra‘ klar, wo die Priorität des FC Bayern auf dem Transfermarkt liegt. Angesichts der Sommer-Abschiede von Arjen Robben und Franck Ribéry sagte der Vorstandsboss: „Wir brauchen noch einen Außenspieler.“

Mit dieser Thematik beschäftigt sich auch der ‚kicker‘ am heutigen Donnerstag. Wunschkandidat ist demzufolge nach wie vor Callum Hudson-Odoi (18). Der FC Chelsea hat jedoch – auch angesichts seiner Transfersperre – kein Interesse, sein Juwel abzugeben. Schon im Winter scheiterte der von Hasan Salihamidzic forcierte Transfer.



BVB gewinnt Hazard-Poker

Auch bei Thorgan Hazard (26, Borussia Mönchengladbach) werden die Bayern leer ausgehen. Den Belgier zieht es wohl zu Borussia Dortmund. Als Alternative nennt der ‚kicker‘ mal wieder Ante Rebic (25, Eintracht Frankfurt), meldet aber zurecht Zweifel an, ob der Kroate „beim FCB den Raum für sein technisch nicht perfektes Tun“ hätte.

Die heißeste Spur in Sachen Flügelspieler führt laut FT-Infos derzeit nach Frankreich. Dort traf sich eine FCB-Delegation mit den Beratern von Nicolas Pépé (23) vom OSC Lille. Derzeit liegen die Münchner im Rennen um den 18-Tore-Mann in der Pole Position.



Was ist mit Werner?

Eine weitere offene Planstelle bei den Bayern ist das Sturmzentrum, wo Robert Lewandowski (30) zeitnah bis 2023 verlängern wird. Glaubt man dem ‚kicker‘, planen die Bayern deswegen nicht mehr die Verpflichtung eines Backups für ihre Torgarantie. Der gehandelte Luka Jovic (21), angeblich Wunschspieler von Trainer Niko Kovac, wäre somit vom Tisch.

Verwunderlich ist diese Information insbesondere mit Blick auf Timo Werner. Die ‚Sport Bild‘ wird nämlich nicht müde zu betonen, dass sich die Bayern bereits mit dem deutschen Nationalspieler einig sind. Zwar soll man an der Isar mit Werner als Flügel-Alternative liebäugeln. De facto wäre der Mittelstürmer von RB Leipzig aber auch der Ersatz für Lewandowski. In der ‚kicker‘-Auflistung findet der 23-Jährige keinerlei Erwähnung.