Mit Lucas Hernández und Benjamin Pavard hat der FC Bayern bereits zwei Verteidiger für die kommende Saison verpflichtet. Auch in der Offensive wollen die Münchner noch etwas tun. Laut der ‚Sport Bild‘ befindet sich der Rekordmeister nach wie vor im Poker um Timo Werner.

Die Ablöseverhandlungen um den Offensivspieler von RB Leipzig gestalten sich derzeit aberschwierig. Angesichts eines 2020 auslaufenden Vertrags empfinden die Bayern die Ablöseforderung der Sachsen in Höhe von 60 Millionen Euro überzogen. An der Säbener Straße verstehe man 25 Millionen als angebrachteren Preis. 40 Millionen sei das Maximum der Sportlichen Leitung.

James-Treffen steht an

Um den deutschen Nationalspieler zu finanzieren, könnten die Bayern an anderer Stelle Einsparungen vornehmen. Laut ‚Sport Bild‘ könnte der Klub darauf verzichten, James Rodríguez für 42 Millionen von Real Madrid fest zu verpflichten. Vor allem Präsident Uli Hoeneß ist nicht gerade als Fürsprecher des kolumbianischen Spielmachers bekannt.

Gewissheit gibt es im Fall James aber noch nicht – ganz zum Missfallen von dessen Berater Jorge Mendes. Der Portugiese strebt noch für diese Woche ein Gespräch mit der Klubführung der Bayern an, um eine baldige Entscheidung voranzutreiben.

Eberl oder Salihamidzic?

Wer bei den Bayern in Zukunft die sportlichen Fäden zieht, ist ebenso ungewiss wie der Ausgang des James-Pokers. Laut der ‚Sport Bild‘ ist Max Eberl von Borussia Mönchengladbach nach wie vor ein Kandidat auf den Sportvorstandsposten beim Rekordmeister. Steine in den Weg legen würden die Rheinländer ihrem Manager nicht.

In München würde Eberl – wenn überhaupt – im Sommer 2020 aufschlagen. Dann endet auch der Vertrag von Hasan Salihamidzic. Ein Abschied des Sportdirektors zu diesem Zeitpunkt ist ebenso wahrscheinlich wie eine mögliche Beförderung zum Sportvorstand. Klar ist jedoch: Eberl und Brazzo zusammen wird es bei den Bayern nicht geben.