Robert Lewandowski arbeitet weiter an seinem Status als bester Neuner der Welt. Gegen den FC Arsenal patzte er zwar einmal im eigenen Strafraum, sorgte aber dann gemeinsam mit Thiago und Arjen Robben dafür, dass der FC Bayern die Gunners eindrucksvoll aus dem Stadion schoss. 24 Treffer aus 30 Saisonspielen hat Lewandowski inzwischen zu Buche stehen – verletzt ist der akribische Profi so gut wie nie.

Und genau das ist der Grund, aus dem die Bayern kein schlechtes Gefühl dabei haben, keinen weiteren echten Mittelstürmer aus dem Hut zaubern zu können. „Da muss man nicht unbedingt einen zweiten großen Mittelstürmer in der Hinterhand haben. Robert Lewandowski spielt jedes Spiel und ist jederzeit in der Lage, entscheidende Tore zu schießen“, sagte Karl-Heinz Rummenigge im Anschluss an die 5:1-Gala gegen Arsenal.

Gerüchte um Belotti

Aus Italien schwappt nun dennoch ein Gerücht nach Deutschland herüber, demzufolge der Rekordmeister ernsthafte Anstalten unternimmt, einen weiteren Neuner von Weltklasse-Format an die Säbener Straße zu lotsen. Laut ‚La Stampa‘ zeigt Carlo Ancelotti großes Interesse an seinem Landsmann Andrea Belotti vom FC Turin. Der italienischen Tageszeitung zufolge könnte bald sogar ein Angebot der Bayern für den 23-Jährigen eingehen.

Bis 2021 ist Belotti noch an Torino gebunden. Dem Vernehmen nach existiert eine Ausstiegsklausel über 100 Millionen Euro. 19 Treffer hat der quirlige Rechtsfuß in 24 Partien der laufenden Saison erzielt. Dreimal traf er in fünf Einsätzen für die Squadra Azzurra. Auch auf internationalem Parkett hat der Torjäger seine Klasse also schon nachgewiesen. Interesse signalisierte in den vergangenen Wochen vor allem der FC Chelsea, wo mit Antonio Conte ein weiterer Italiener die Fäden in der Hand hält.

Name droppingFT-Meinung: Eigentlich benötigen die Bayern keinen zweiten Topstürmer. Außerdem wäre die Gefahr für Belotti zu groß, auf der Bank in der Allianz Arena zu versauern. Sollte nichts Außergewöhnliches passieren, ist ein solcher Deal sehr unwahrscheinlich. Zumal die Bayern grundsätzlich nicht bereit sein würden, 100 Millionen Euro für eine Neuverpflichtung auf den Tisch zu legen.