Nach Franck Ribéry, der sich pünktlich zum Saisonstart zurückmeldete, kehrte am vergangenen Mittwoch auch Arjen Robben auf den Rasen der Allianz-Arena zurück. Der Niederländer tat es seinem kongenialen französischen Mitspieler gleich und traf gegen Hertha BSC (3:0). Die beiden alternden Superstars haben in den vergangenen Jahren ihren Stellenwert in München manifestiert. Noch bis Jahresende sollen die Leistungen mit neuen und, aber wohl den letzten Verträgen honoriert werden.

Wie die ‚Bild‘ berichtet, gab es bereits lockere Gespräche zwischen den Offensivspielern und Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge, der schon durchblicken ließ, dass die Arbeitspapiere verlängert werden sollen. Konkrete Vertragsverhandlungen sind jedoch erst für den Spätherbst geplant. Die Zeichen stehen bei beiden auf eine weitere Zusammenarbeit. Zumal sich sowohl Robben als auch Ribéry pudelwohl in München fühlen und sich auf ihre alten Tage keinen neuen Klub mehr suchen wollen.

Die gesammelte Bayern-Prominenz hofft auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. Uli Hoeneß gab vor kurzem zu verstehen, dass es für die beiden immer eine Zukunft in München gibt: „Wer mich kennt, weiß, dass ich bei der Beurteilung von solchen Spielern nie vergesse, was sie für diesen Verein getan haben.

Kapitän Philipp Lahm weiß um den Stellenwert des Duos: „Beide sind aber sehr wichtig. Man sieht diese unglaubliche Qualität. Wir wünschen uns, dass sie jetzt über einen längeren Zeitraum fit sind, dann verstärken sie immer noch jede Mannschaft.“ Und wenn es nach Manuel Neuer geht, werden den Ü-Dreißigern lieber heute als morgen neue Verträge vorgelegt: „Es spricht vieles dafür, dass wir mit beiden weitermachen.

FT-Meinung: Weder Ribéry noch Robben möchten ihr Zuhause in München-Grünwald verlassen. Und das Spiel am vergangenen Mittwoch belegt, dass das Duo nicht nur aufgrund der Verdienste der vergangenen Jahre neue Verträge verdient hat. Gut möglich, dass die Bayern bis zur Jahreshauptversammlung am 25. November Nägel mit Köpfen machen und dann gemeinsam mit der Wiederwahl von Uli Hoeneß zum Bayern-Präsidenten gleich drei Gründe zum Feiern haben.