Edmund Stoiber hat sich zum immer noch möglichen Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern geäußert. „Es gab die Diskussion um Sané. Durch die unglückliche Verletzung und die Operation hat sich das erst mal zerschlagen. Man wird sehen, wie sich der Kontakt entwickelt“, sagt der ehemalige bayrische Ministerpräsident der ‚Sport Bild‘.

Stoiber führt aus: „Als Vorsitzender des Verwaltungsbeirats und Mitglied des Aufsichtsrats habe ich großes Vertrauen in die Sportliche Führung. Wenn sie einen Transfer dieser Größenordnung vorschlagen, dann ist das begründet. Wir wissen, was verlangt wurde, wie die Summe nach oben getrieben wurde. Aber für die finanzielle Stabilität steht unser Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen.“

Sané ist noch bis 2021 an Manchester City gebunden. Im Sommer stand der Wechsel des deutschen Nationalspielers zu den Bayern kurz bevor, ehe sich der Flügelstürmer am Kreuzband verletzte. Im Februar wird Sané wohl wieder einsatzfähig sein, das Interesse der Münchner ist übereinstimmenden Berichten zufolge noch längst nicht erkaltet.

Gespräche laufen

Darauf lässt auch Stoibers Aussage („Sehen, wie sich der Kontakt entwickelt.“) schließen. ‚Sky‘ meldete bereits vor zwei Wochen, dass Gespräche zwischen diversen Unterhändlern und Agenturen geführt werden, um einen Transfer voranzutreiben. Der Bezahlsender berichtete, dass Sané weiterhin zum FC Bayern will. Dieser Wunsch beruhe auf Gegenseitigkeit.

City soll sich derweil schon auf einen Nachfolger für den 23-Jährigen festgelegt haben. Mikel Oyarzabal (22) von Real Sociedad San Sebastian hat es dem englischen Meister angetan. Der Spanier verfügt über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 80 Millionen Euro. Gelingt dieser Deal, würde City einem Sané-Verkauf wohl zustimmen.



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