Robert Schäfer muss seinen Hut als Vorstandsvorsitzender von Fortuna Düsseldorf nehmen. Nach Informationen der ‚Rheinischen Post‘ löst der Bundesligist den bis 2021 datierten Vertrag vorzeitig auf. In den kommenden Tagen werde F95 den Beschluss formalisieren.

Hintergrund der Trennung ist demnach das angeknackste Vertrauensverhältnis. Insbesondere Schäfers Beziehung zu Trainer Friedhelm Funkel, aber auch zu Aufsichtsrat und Mannschaft gilt als ebenso belastet wie sein Standing bei großen Teilen der Fans.

Funkel statt Schäfer

Schon vor der laufenden Saison habe Schäfer den Abschied von Funkel eingefordert. Ebenso vergeblich wie der Vorstoß im Winter, der in einem Eiertanz endete. Den auslaufenden Vertrag mit Aufstiegscoach Funkel werde man auch bei Klassenerhalt nicht verlängern, so die Ankündigung.

Nach Tränen-Auftritt des Übungsleiters, Rückendeckung der Mannschaft und heftigen Fan-Protesten dann der Rückzieher: Schäfer knickte ein, Funkel verlängerte doch um ein Jahr – für den Vereinsboss ein Gesichtsverlust. „Im Aufsichtsrat hielt man in den letzten Wochen eine gedeihliche Zusammenarbeit nicht mehr für möglich“, schreibt die ‚RP‘. Nun zieht Fortuna die Konsequenzen.