Im Sommer 2018 war ein möglicher Abgang von Emil Forsberg bei RB Leipzig ein Dauerthema – nun kocht die Angelegenheit wieder hoch. Wie die ‚Bild‘ berichtet, haben sich am vergangenen Dienstag Leipzig-Verantwortliche mit Forsberg-Berater Hasan Cetinkaya getroffen. Der Mittelfeldspieler wolle seinen Vertrag vorzeitig zu besseren Bezügen verlängern oder die Leipziger verlassen.

Die Antwort der RB-Entscheidungsträger hat Cetinkaya überhaupt nicht gefallen. „Emil ist natürlich enttäuscht. Er hat die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und jetzt halten sich die Personen, die ihm letztes Jahr Versprechungen gemacht haben, nicht daran“, wirft er dem Verein vor.

Versprechen nicht eingehalten?

Der Bundesligadritte soll der Spielerseite im Sommer 2018 zugesichert haben, den Verein im jetzigen Transferfenster für einen moderaten Preis verlassen zu dürfen. „Jetzt heißt es, dass sie kein Geld für Emil und eine Verlängerung haben. Deshalb wollten wir über einen neuen Verein reden. Mit einer vernünftigen Ablöse, die uns letzten Sommer versprochen wurde. Plötzlich kommt der Klub mit 35 bis 40 Millionen Euro. Das ist Wahnsinn“, kocht der Forsberg-Berater.

Im ‚kicker‘ äußert sich Markus Krösche zu der Situation. „Wir planen mit Emil und sind froh, dass er hier ist. Was andere reininterpretieren, will ich nicht beurteilen“, so der RB-Sportdirektor, der zeitgleich auf den noch bis 2022 laufenden Vertrag hinweist. Forsberg war im Januar 2015 für 3,5 Millionen Euro von Malmö zu RB Leipzig gewechselt. In 141 Pflichtspielen für die Sachsen gelangen dem Schweden 28 Treffer und 46 Vorlagen.