Bis 2019 ist der Vertrag von Carlo Ancelotti datiert. Allerdings beinhaltet dieser eine Klausel, die es dem FC Bayern ermöglicht, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden. Das berichtet ‚ESPN‘.

Dem amerikanischen TV-Sender zufolge kann der Rekordmeister das Arbeitspapier des Italieners erfolgsabhängig quittieren, wenn vorgegebene Ziele nicht erreicht werden – das Erreichen der Champions League etwa.

Zwar ist ein Trainer, der mit den Münchnern die Qualifikation für Europa verpasst, seinen Job zwangsläufig los. Ist dieses Szenario aber vorab vertraglich festgehalten, müssen die Bayern keine Abfindung zahlen. Sinn ergäbe ein solcher Passus also durchaus.

Rückkehr nach England?

Weiter heißt es in dem Bericht aus den USA, Ancelotti befasse sich mit einer Rückkehr nach England. Von 2009 bis 2011 coachte Don Carlo schon den FC Chelsea.

Der Lehrmeister aus dem italienischen Emilia-Romagna sei zwar glücklich bei den Bayern. Sollten die Münchner aber darüber nachdenken, ihn demnächst durch Julian Nagelsmann oder einen anderen Trainer zu ersetzen, denke der 58-Jährige schon an Alternativen.

Hoffenheim-Trainer Nagelsmann heizte erst kürzlich Spekulationen an, denen zufolge ein Engagement des 30-Jährigen bei den Bayern bereits so gut wie beschlossen ist. „Ich bin sehr, sehr glücklich in meinem Leben. Der FC Bayern würde mich noch ein Stück glücklicher machen“, sagte Nagelsmann, der seinen Vertrag im Kraichgau allerdings erst im Juni bis 2021 ausgedehnt hatte.