Keine Büffelherde, kein Problem, heißt es dieser Tage bei Eintracht Frankfurt. Das 5:1 gegen den FC Bayern am vergangenen Wochenende setzte ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz: Auch in diesem Jahr ist mit den Adlern zu rechnen.

Einer der Gründe für die starken Leistungen der Hessen ist Filip Kostic. Der 27-Jährige überzeugt mit fünf Toren und sechs Vorlagen in 18 Pflichtspielen und zeigt auf der linken Außenbahn die besten Leistungen seiner Karriere. Das weckt Begehrlichkeiten.

50-Millionen-Forderung

Laut der ‚Frankfurter Rundschau‘ könnte ein Kostic-Transfer im kommenden Sommer, aber auch schon im Winter zum Thema bei der SGE werden. Der Klub verfügt demnach über eine finanzielle Schmerzgrenze von 50 Millionen Euro. Zehn Prozent der potenziellen Ablöse würden an den Hamburger SV wandern, von dem Kostic zunächst auf Leihbasis und dann fest für sechs Millionen an den Main gewechselt war.

Aktiv anbieten werden die Frankfurter ihren Leistungsträger aber wohl nicht. Nach den Verkäufen von Sébastien Haller und Luka Jovic hat die SGE prallgefüllte Kassen und ist finanziell nicht mehr auf Ablösesummen angewiesen. Sollte ein zahlungskräftiger Verein um die Ecke kommen, würde Manager Fredi Bobic aber wohl trotzdem hellhörig werden.