Carlo Sickinger ist beim 1. FC Kaiserslautern aus der Startaufstellung nicht mehr wegzudenken. Wie der ‚kicker‘ berichtet, haben die überzeugenden Auftritte des gelernten Sechsers, der beim FCK in der Dreierkette agiert, Anklang in der Bundesliga gefunden. So soll der FC Schalke 04 den 21-Jährigen in den zurückliegenden Partien genauer unter die Lupe genommen haben.

Starke Entwicklung

Kaiserslautern ist für seine gute Jugendarbeit bekannt. Mit Sickinger hat ein weiteres Eigengewächs den Sprung zu den Profis geschafft. Seit dem Amtsantritt des aktuellen Trainers Sascha Hildemann nimmt das Talent eine wichtige Rolle ein. Von 15 Saisoneinsätzen bestritt er zwölf über die komplette Distanz.

Hildemann hat Sickinger zum Durchbruch verholfen. Nach anfänglichen Einsätzen im defensiven und zentralen Mittelfeld hilft der Youngster inzwischen in der defensiven Dreierkette aus. Besonders dank seiner Qualitäten als Ballverteiler und Taktgeber zeigt die Formkurve beim Absteiger allmählich wieder nach oben.

Zur Erinnerung: Zu Saisonbeginn lief Sickinger noch im Reserveteam des FCK in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar auf. Der Sprung aus der fünften in die dritten Liga ist in diesem Zusammenhang nicht zu unterschätzen. Dazu die Unruhe im Verein, der die Drittliga-Lizenz nur unter Auflagen erhalten hatte. Schalke könnte davon profitieren, weil die Roten Teufel auf schnelles Geld angewiesen ist.

ScoutingFT-Meinung: Sickinger hat einen rasanten Aufstieg hingelegt. Ob der 21-Jährige schon bereit für die Bundesliga ist, muss die Schalker Scouting-Abteilung befinden. Kaiserslautern dürfte bei einem ernsthaften Interesse seitens Schalke versuchen, mit Sickinger Kasse zu machen. Es könnte also durchaus sein, dass der Deal an der zu hohen FCK-Ablöseforderung scheitern wird.