Nicht viele verstanden Felix Magaths Plan, als er in der Winterpause Angelos Charisteas aus der Arbeitslosigkeit zu Schalke 04 holte. Zuvor hatte der Grieche seinen Vertrag beim AC Arles-Avignon aufgelöst. Weder Spieler noch Verein waren mit der Zusammenarbeit zufrieden, auf entsprechendem Niveau bewegten sich die Leistungen des Stürmers.

Nach der Rückrunde sehen sich die Kritiker des Transfers bestätigt. Charisteas lief in nur vier Bundesligapartien für Schalke auf. Zwar erzielte er in seinem ersten Spiel den Siegtreffer über Eintracht Frankfurt, Begeisterung löste seine Anstellung dennoch nicht aus. 96 Minuten stand er in der Bundesliga insgesamt nur auf dem Feld.

Am 30. Juni endet die Zeit des Griechen an der Veltins Arena. Charisteas’ Vertrag läuft aus, Schalke 04 wird den Kontrakt nicht verlängern. Damit befindet sich der 31-Jährige wieder einmal auf Klubsuche. Schon während seiner Zeit beim 1. FC Nürnberg war ihm ein ums andere Mal ein Vereinswechsel nahe gelegt worden. Oder beendet er etwa seine Karriere in noch verhältnismäßig jungen Jahren?

Angelos spielt natürlich weiter“, widerspricht Berater Paul Koutsoliakos auf Nachfrage von FussballTransfers. Er habe viele Kontakte nach Deutschland und ins Ausland, so Koutsoliakos, der jedoch keinen möglichen Abnehmer konkret benennt. Auch in der Gerüchteküche ist Charisteas derzeit kein Thema. So bleibt abzuwarten, wohin ihn seine Karriere verschlägt. Die kommenden Wochen werden Klarheit bringen.