Ende Mai berichtete die französische Zeitung ‚ Le 10 Sport‘ über das Interesse von Schalke 04 an Bakary Sako vom AS Saint-Étienne. Der variabel einsetzbare Mittelfeldspieler wurde als möglicher Ersatz für José Manuel Jurado gehandelt. „Einen Kontakt zu Schalke kann ich ausschließen“, stellt Sakos Berater Oliver Wendt jedoch gegenüber FussballTransfers klar. Statt den Schalkern sind aber andere Bundesligisten am 24-Jährigen interessiert.

Es gibt Anfragen aus verschiedenen europäischen Ländern. Unter anderem aus Deutschland, England und Russland“, verrät Wendt. Auch über das Interesse von Galatasaray Istanbul wurde in französischen Medien spekuliert. Sako selbst präferiert einen Wechsel in eine der großen europäischen Ligen. „Deutschland und England sind mit Sicherheit für einen Fußballer am attraktivsten“, so Wendt.

Bereits in der vergangenen Winterpause berichtete die ‚L’Équipe‘ vom Interesse des VfB Stuttgart am schussstarken Linksfuß. Die Schwaben haben jedoch auf dem Flügel links wie rechts derzeit keinen Bedarf.

Ein Verbleib bei Saint-Étienne kommt für den ehemaligen französischen U21-Nationalspieler nur im Notfall in Frage. Auch Sakos aktueller Arbeitgeber würde den Offensivspieler gerne abgeben, um vor Ablauf des bis 2013 datierten Vertrags noch eine Ablöse zu kassieren. „Der Verein hat uns deutlich signalisiert, dass er bei einem guten Angebot gehen kann“, berichtet der Berater. Eine solche Offerte ist aus Schalke wohl nicht zu erwarten. Ein Wechsel zu einem anderen deutschen Klub ist jedoch durchaus denkbar.