Er werde alles tun, um Gökhan Töre zu halten, versprach Frank Arnesen schon im Dezember. Der Manager des Hamburger SV will den Vertrag des Deutsch-Türken vorzeitig von 2014 auf 2016 ausweiten. Doch der Plan schlug fehl, Töre lehnte das erste Vertragsangebot der Hanseaten ab. Laut Informationen von FussballTransfers liegen die Vorstellungen der beiden Parteien noch weit auseinander.

Zumal Töre in den Gesprächen ein weiteres Druckmittel hat. Mit seiner starken Hinrunde im Trikot der Hanseaten hat der Angreifer Interessenten aus dem Ausland auf sich aufmerksam gemacht. Vereine aus Italien und England sollen sich nach der Verfügbarkeit des 20-Jährigen erkundigt haben, konkrete Angebote oder gar Verhandlungen gibt es nach Information von FT jedoch nicht. Ein Wechsel in die Türkei, wo regelmäßig Gerüchte um Galatasaray Istanbul kursieren, ist ausgeschlossen.

Der HSV dürfte ohnehin kaum gewillt sein, sein Talent ziehen zu lassen. „Es gibt keine Schmerzgrenze für Töre“, sagte Manager Arnesen im Dezember der ‚Bild‘. Doch es bedarf weiterer Anstrengungen, um den 20-Jährigen schon zwei Jahre vor Vertragsende zu einer erneuten Unterschrift zu bewegen. Die Chancen stehen weiterhin gut. Die Verhandlungen mit dem HSV genießen absolute Priorität in Töres Plänen.