Jochen Schneider hat noch einiges nachzuholen. Der Sportvorstand des FC Schalke 04 hat gleich fünf Stammspieler in seinem Kader, deren Arbeitspapier zum Ende der Saison ausläuft. Es wartet ein Haufen Arbeit auf den 49-Jährigen.

Alexander Nübel ist dabei nur der aktuell prominenteste Fall. Beim Schlussmann und Kapitän ist die Sachlage klar: Schalke will verlängern – unbedingt. Dafür wollen sie Nübel in der Spitze über fünf Millionen Euro Gehalt per annum zahlen und eine moderate Ausstiegsklausel von maximal 20 Millionen Euro zubilligen. Dennoch: Eine Verlängerung nennt die ‚Bild‘ ein „königsblaues Wunder.

Abwehr-Quartett muss warten

Weniger forsch geben sich die Bosse beim Abwehr-Quartett Benjamin Stambouli, Daniel Caligiuri, Bastian Oczipka und dem vom FC Everton ausgeliehenen Jonjoe Kenny. Laut ‚kicker‘ sehe man bei allen vier Verteidigern derzeit „offenbar eher keine Eile geboten.“ Oczipka: „Bisher hat es mit Schalke keine Gespräche gegeben, aber das beunruhigt mich auch nicht.

Während sich der Ex-Frankfurter betont gelassen gibt, ist nicht bekannt, wie die Leistungsträger Stambouli und Caligiuri mit der offensichtlichen Zurückstufung gegenüber Nübel umgehen. Bei Kenny sind Schneider ohnehin die Hände gebunden: Im Leihvertrag des Rechtsverteidigers existiert keine Ausstiegsklausel – er dürfte nach seinem starken Saisonauftakt teuer werden.