Dass der Aufstieg nicht gleichbedeutend mit dem Halten aller Leistungsträger einhergeht, musste die SpVgg Greuther Fürth in den vergangenen Tagen schmerzlich erfahren. Top-Torjäger Olivier Occéan heuerte bei Eintracht Frankfurt an. Der Kanadier hinterlässt eine Lücke, die die Fürther bislang nicht schließen können.

Gründe dafür liegen vor allem in den wirtschaftlichen Zwängen, denen der Klub unterliegt. Wunschkandidat Nick Proschwitz ist schlicht zu teuer, wenn der SC Paderborn seine Ablöseforderung über 1,5 Millionen Euro nicht deutlich herunterschraubt.

In den Fokus ist laut ‚kicker‘ Mickaël Poté gerückt. Der schnelle und körperlich starke Mittelstürmer will Dynamo Dresden in diesem Sommer verlassen. „Ich habe die Chance zu einer sportlichen Verbesserung. Das muss ich machen“, begründet der in Frankreich geborene Beniner.

Potés Vertrag bei Dynamo läuft noch bis 2014. „Der Aufsichtsrat hat beschlossen, dass er dableibt“, stellt Trainer Ralf Loose klar. Ob es am Ende auch so kommt, ist fraglich. Dem Vernehmen nach bietet Fürth mehr als eine Million Euro Ablöse. „Mich wundert, dass er erst jetzt mit uns in Verbindung gebracht wird. Zu dem Namen will ich nichts sagen. Warum sollte ich mich an Spekulationen beteiligen“, sagt Präsident Helmut Hack.