Es waren angenehme Gespräche mit den Bayern, aber mehr nicht. Der FC Bayern ist weit weg von unserer Schmerzgrenze“, erklärt Rudi Völler im Gespräch mit der ‚tz‘ und fügt an, man sei weiterhin „sehr gelassen“. Der Sportdirektor von Bayer Leverkusen versucht auf diese Weise die Wechselgerüchte um Arturo Vidal, den FC Bayern München und den ebenfalls interessierten SSC Neapel zu beruhigen.

Völler ist überzeugt, dass der Chilene „für uns in der nächsten Saison eine überragende Leistung bringen wird, wenn er bleibt. Dafür kenne ich Arturo zu gut.“ Es stimme auch nicht, dass der Mittelfeldspieler unbedingt weg wolle. „Das hat auch sein Berater gegenüber uns richtiggestellt“, berichtet der frühere Stürmer. Vidal selbst hat inzwischen die Wogen geglättet. Nachdem Rudi Völler ihm erklärt habe, er werde nicht verkauft, sei das Thema vom Tisch.

Gänzlich schließt der Sportchef den Verkauf jedoch nicht aus. „Es müsste ein außergewöhnliches Angebot kommen, das liegt aber noch nicht auf dem Tisch. Deswegen gehen wir fest davon aus, dass Arturo noch ein Jahr bei uns bleibt“, erläutert Völler und fügt an: „Wir entscheiden, sonst kein anderer.

Der FC Bayern müsste für Vidal offenbar mehr als ein ausländischer Interessent zahlen. So berichtet die Quelle, bei Bayer Leverkusen halte man den Transfer zum Rekordmeister intern für „besonders schmerzensgeldpflichtig“. Die Münchner sollen zehn Millionen Euro geboten haben, Völler jedoch 15 Millionen fordern. Vidals Vertrag endet im Sommer 2012. Laut ‚Sport Bild‘ hat der Chilene den Verantwortlichen an der Säbener Straße schon eine definitive Wechselzusage gegeben.