Hertha BSC hat es auf zwei Spieler des 1. FC Köln abgesehen. Wie die ‚Bild‘ berichtet, sind Lukas Klünter und Jhon Córdoba in den Fokus der Hauptstädter gerückt. Der Rechtsverteidiger soll sich demnach bereits mit der Berliner Vereinsführung um Trainer Pál Dárdai und Manager Michael Preetz im Rahmen eines „Geheimtreffens“ ausgetauscht haben.

In Berlin könnte Klünter in die Fußstapfen von Mitchell Weiser treten, der mit Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht wird. Als dynamischer Rechtsverteidiger gleicht Klünter in seiner Spielweise dem U21-Nationalspieler. In Köln ist der 21-Jährige seit der Amtsübernahme von Stefan Ruthenbeck meist außen vor.

Elf Millionen für Córdoba?

Auch Córdoba spielt bei den Geißböcken nur eine untergeordnete Rolle. Der kolumbianische Stürmer wird als größter Transferflop der jüngeren Vereinsgeschichte in die Annalen der Domstadt eingehen. Bei einem Abgang wollen sich die Kölner dennoch entsprechend entlohnen lassen. Elf Millionen Euro fordert man laut der ‚Bild‘ für den Stürmer. Im vergangenen Sommer zahlte man noch 17 Millionen.

Dárdai scheint von Córdoba jedoch überzeugt zu sein. „Der setzt seinen Körper perfekt ein, hat unseren Verteidigern jede Menge Probleme bereitet, war an jeder gefährlichen Situation der Kölner beteiligt. Ein unglaublich bulliger und schneller Angreifer“, schwärmt der Hertha-Trainer. Findet Córdoba unter dem Ungar zurück in die Spur?

Spur führt nach Bosnien

Das Köln-Duo steht nicht allein auf der Shortlist der Herthaner. Dort findet sich auch der Name Darko Todorovic. Laut dem bosnischen Portal ‚tuzlanski.ba‘ haben Scouts der Berliner den Rechtsverteidiger beobachtet. Dass ein konkretes Angebot bei seinem Klub Sloboda Tuzla eingehen wird, sei im Bereich des Möglichen. Der 20-jährige Todorovic lief für die bosnische Nationalmannschaft bisher zweimal auf.

FT-Meinung: Mit seiner dynamischen Spielanlage könnte Klünter die von Weiser aufgerissene Lücke adäquat schließen. Von Córdoba scheint vor allem Dárdai begeistert zu sein. Ob die Kölner jedoch wirklich elf Millionen für den Sturm-Flop bekommen, muss angezweifelt werden.