Eintracht Frankfurt und der Hamburger SV haben offenbar Interesse an Saphir Taïder vom FC Bologna. Die ‚L’Équipe‘ berichtet, dass sich der Mittelfeldspieler mit seinem Klub nicht auf eine Vertragsverlängerung über 2019 hinaus einigen konnte – und somit im Winter auf den Markt kommt. Gespräche mit den beiden Bundesligisten und den türkischen Vertretern Fenerbahce sowie Basaksehir haben demnach bereits stattgefunden.

Der in Frankreich geborene und ausgebildete Taïder ist 42-facher algerischer Nationalspieler. 2011 war der heute 35-Jährige erstmals nach Bologna gewechselt, um sich dort für den Sprung zu Inter Mailand zu empfehlen. Nach einer mäßigen Spielzeit mit den Nerazzurri ging es über die Stationen FC Southampton und Sassuolo Calcio zurück in die Emilia-Romagna.

Nicht mehr gesetzt

Nach zwei Saisons als Stammspieler kommt Taïder dort in der laufenden Spielzeit aber noch nicht so recht in Tritt. Erst acht Einsätze stehen für den Mittelfeldantreiber zu Buche. Nur zwei davon absolvierte er über die volle Distanz. Nicht auszuschließen also, dass er im Winter tatsächlich eine Luftveränderung anstrebt.

FT-Meinung: Der HSV hätte im zentralen Mittelfeld Bedarf – insbesondere wenn Walace tatsächlich schon wieder das Weite sucht. Gideon Jung und Albin Ekdal genügen höchsten Ansprüchen nicht. Lewis Holtby ist außen vor. Die Eintracht ist auf dieser Position eigentlich schon breit genug aufgestellt. Insbesondere, wenn die Langzeitverletzten Omar Mascarell und Marc Stendera nach der Winterpause wieder voll eingeplant werden können, hat Trainer Niko Kovac die Qual der Wahl.