Nachdem vor wenigen Tagen noch von einem Dreikampf zwischen dem 1. FC Köln, der TSG Hoffenheim sowie Borussia Mönchengladbach um Innenverteidiger Panagiotis Retsos von Olympiakos Piräus berichtet wurde, hat nun letztgenannter Verein die Nase ganz weit vorn.

Wie die ‚Bild‘ berichtet, haben sich die Geißböcke aus dem Poker um das griechische Defensivtalent verabschiedet. Grund dafür sei die Höhe der Ablöse. Zwar hatte Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke zuletzt gegenüber dem ‚Express‘ betont, Retsos sei „ein vielseitig einsetzbarer Abwehrspieler, der im letzten Jahr durch die Decke gegangen ist.“ Eine Offerte in zweistelliger Millionenhöhe ist man in der Domstadt jedoch offenbar nicht zu stemmen bereit.

Einigung im zweistelligen Millionenbereich?

Gladbach hatte bereits acht Millionen Euro geboten, ist mit diesem Angebot aber offenbar abgeblitzt. Dem Boulevardblatt zufolge verlangt Piräus eine Ablöse zwischen zwölf und 15 Millionen Euro und eine 15-prozentige Beteiligung an einem potenziellen Weiterverkauf. Die Verhandlungen gehen somit in die nächste Runde.

Entscheidend wird dabei das Transferbudget der Fohlen sein. Für die bisherigen Neuzugänge Denis Zakaria (Young Boys Bern), Vincenzo Grifo (SC Freiburg) sowie Mickaël Cuisance (AS Nancy) legte die Elf vom Niederrhein bereits 18,25 Millionen Euro auf den Tisch. Allerdings nahm man durch die Verkäufe von Mahmoud Dahoud (Borussia Dortmund) sowie Julian Korb (Hannover 96) bereits 15 Millionen wieder ein.

PreisfrageFT-Meinung: Nach dem Abgang von Andreas Christensen sucht die Borussia händeringend nach qualitativ hochwertigem Ersatz. Inwiefern man auf dem Bökelberg überzeugt von den Fähigkeitens des jungen Griechen Retsos ist, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Mit Nico Elvedi und Mamadou Doucouré verfügt man bereits über zwei vielversprechende Talente in der Innenverteidigung. Mit einer Ablöse über zehn Millionen wäre Retsos auch wahrlich kein Schnäppchen. Vielversprechende Anlagen bringt der Nationalspieler aber ohne Frage mit.