Gladbach wirbt um Ajax-Dribbler

Gladbach wirbt um Ajax-Dribbler

12.12.2012 - 15:13 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Max Eberl hat Miralem Sulejmani im VisierMax Eberl hat Miralem Sulejmani im Visier©Maxppp

Dem Offensivspiel von Borussia Mönchengladbach fehlt die Dynamik der letzten Saison. Verstärkungen im Winter sollen Abhilfe schaffen. Kandidat für den Wechsel zu den Fohlen ist Miralem Sulejmani, der bei Ajax Amsterdam keine Zukunft mehr hat.

Die Saison von Borussia Mönchengladbach gleicht einem ständigen Auf und Ab. Zweimal infolge gewonnen haben die ‚Fohlen‘ noch nicht, immerhin ist das Team von Lucien Favre seit vier Spielen ungeschlagen. Beim jüngsten 2:0-Erfolg gegen Mainz 04 war vor allem in der ersten Halbzeit einmal mehr sichtbar, dass dem Offensivspiel über weite Strecken der Esprit abgeht.

Abhilfe schaffen soll offenbar ein Flügelflitzer von Ajax Amsterdam. Miralem Sulejmani, der beim niederländischen Rekordmeister nur noch Ersatz ist, könnte künftig im Borussia-Park für die besonderen Momente sorgen. „Wir wissen von dem Interesse von Beşiktaş und Mönchengladbach. Eine Trennung im Winter wäre das Sinnvollste“, stellt Marc Overmars, inzwischen Technischer Direktor bei Ajax, gegenüber ‚Voetbal International‘ klar.

In Amsterdam hat der hochveranlagte, aber nicht immer pflegeleichte Sulejmani ungeachtet seines bis zum Saisonende datierten Vertrags keine Zukunft mehr. „Er spielt in den Zukunftsplänen von Frank de Boer keine Rolle und ich denke nicht, dass sich daran so bald etwas ändert“, sagt Overmars.

Sulejmani, der auf beiden Außenbahnen agieren kann und über einen starken linken Fuß verfügt, war zuletzt auch bei Bayer Leverkusen ein Thema. „Sollte ein Klub auf mich zukommen, werde ich mir das sorgfältig anschauen. Der nächste Schritt in meiner Karriere muss ordentlich geplant werden. Mein Wunsch ist es, in einer der stärksten Ligen Europas zu spielen“, sagt der 24-jährige Serbe. Macht Max Eberl ernst in der Personalie, stehen die Chancen gut, Sulejmani im Winter in den Borussia Park zu lotsen.

Tobias Feldhoff

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