Eine gute Saison war das für den FC Augsburg. Nie kamen die Fuggerstädter ernsthaft in Abstiegsnöte, hielten die Kellerkinder der Liga stets souverän von sich fern und trudelten letztlich mit 41 Punkten auf Platz 12 ein. Einer der Hauptverantwortlichen für die entspannte Saison des FCA war ohne jeden Zweifel Topscorer Michael Gregoritsch.

17 Torbeteiligungen, davon 13 Treffer, markierte der einst beim frisch abgestiegenen Hamburger SV wenig geschätzte Österreicher. Eine Topquote, die vor allem auch deshalb imponiert, da das Toreschießen einem Angreifer in Augsburg nicht so leicht gemacht wird, wie bei einem Spitzenklub. Laut der ‚Sport Bild‘ hat sich Gregoritsch damit äußerst begehrt gemacht.

Karrieresprung in Aussicht

Entsprechend zahlreich sind die potenziellen Käufer. Das Fachblatt zählt Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, Leicester City und Tottenham Hotspur auf – allesamt große, reizvolle Adressen. „Ich habe nicht vor zu gehen“, sagt Gregoritsch zwar, die Option eines Wechsels verkennt der 24-Jährige nachvollziehbarerweise aber nicht.

Was dann aber kommt, kann man nie abschätzen. Ich weiß vom Verein, dass sie Gespräche führen würden, wenn es ein unglaubliches Angebot gibt“, so der Sturmallrounder. Interessant: Gregoritsch lässt höchstselbst durchblicken, dass ihm sein Klub bei einer passenden Summe keine Steine in den Weg legen würde.

FT-Meinung: Gregoritschs Aussage ist schon ziemlich eindeutig: Sollte ein Angebot die Augsburger überzeugen, spricht nicht viel gegen einen Wechsel. Zwar beschwichtigt er auch, indem er seinem Klub grundsätzlich das internationale Geschäft zutraut, es ist aber unstrittig, dass alle genannten Klubs eine höhere Kategorie als Augsburg darstellen. Ebenso unstrittig allerdings: Der 13-malige Torschütze wird richtig teuer.