Mit 46 Bundesligatoren stellt Borussia Dortmund die torgefährlichste Offensive der Liga. Wettbewerbsübergreifend stehen sage und schreibe 82 Pflichtspieltreffer aus 28 Spielen zu Buche. Die 32 Torbeteiligungen von Pierre-Emerick Aubameyang sind den europäischen Topvereinen längst aufgefallen. Für Michael Zorc jedoch kein Grund zur Sorge.

Keine Schmerzgrenze bei Aubameyang

Um es ganz deutlich zu sagen: Wir planen weiter fest über die Saison hinaus mit Pierre-Emerick Aubameyang“, stellt der Manager des BVB im Interview mit der Tageszeitung ‚Die Welt‘ unmissverständlich klar. Von der Entwicklung des 13-Millionen-Einkaufs aus 2013 zeigt sich der Kaderplaner begeistert:

Bei ihm kommen mehrere Aspekte zusammen: Er fühlt sich in der Stadt und im Klub ungemein wohl, hat viel Selbstvertrauen, wird von den Mitspielern anerkannt und hat eine gute Verbindung zum Trainer. Er spürt sein Vertrauen. Und natürlich hat er sein Spiel noch weiterentwickelt. Als Auba 2013 zu uns kam, musste er zunächst einmal seine Position im Spielsystem suchen. Er ist vielleicht äußerlich ein schriller Vogel, fährt gern schnelle Autos und trägt verrückte Schuhe. Auch das tut uns ganz gut in unserem manchmal grauen Dortmund.

Gespräche mit Gündogan zu „gegebener Zeit“

Dem Vernehmen nach streckten vor allem Paris St. Germain, Real Madrid und der FC Chelsea die Fühler nach dem Torjäger aus. Der Gabuner, der noch bis 2020 in Dortmund unter Vertrag steht, ließ aber zuletzt keinen Zweifel an seiner Vereinstreue aufkommen: „Ich kann die Zukunft nicht voraussagen. Stand jetzt bleibe ich mindestens bis 2020. Es kann auch länger sein, es kann auch sein, dass ich bis zum Karriereende in Dortmund bleibe. Es kann auch sein, dass ich früher gehen muss. Das alles liegt ja nicht nur an mir.

Bei der Personalie Ilkay Gündogan, dessen Vertrag 2017 ausläuft, ist Zorc bemüht, keinen Druck aufzubauen. „Ilkay ist einer unser Schlüsselspieler. Wir werden uns mit ihm zu gegebener Zeit über die Zukunft unterhalten, aber wir haben auch noch ein bisschen Zeit“, so der 53-Jährige, der die beiden Vertragsausdehnungen um jeweils ein Jahr verteidigt: „Wenn ich immer nur auf langfristige Entscheidungen pochen würde, dann würde Ilkay Gündogan womöglich schon seit Jahren nicht mehr hier spielen.