Härtefälle: Stammkräfte in der zweiten Reihe (1)

Härtefälle: Stammkräfte in der zweiten Reihe (1)

19.09.2012 - 12:41 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Assani Lukimya will Thomas Schaaf überzeugenAssani Lukimya will Thomas Schaaf überzeugen©Maxppp

Der Wunsch eines jeden Trainers ist es, jede Position doppelt und nach Möglichkeit gleichwertig zu besetzen. Dieser Optimalfall führt in der Regel über kurz oder lang zu sogenannten Härtefällen. FussballTransfers beleuchtet die Situation von Spielern, die in einer solchen Situation stecken.

Assani Lukimya war in der vergangenen Saison einer der Garanten für den Aufstieg von Fortuna Düsseldorf. In den Innenverteidigung räumte der 26-Jährige ab und verpasste keine einzige Minute. Bei Werder Bremen muss sich Lukimya auf eine neue Situation einstellen. Die Konkurrenz in der Abwehr ist mit Sebastian Prödl und Sokratis wesentlich größer als noch in Düsseldorf. Zu Saisonbeginn musste sich der Deutsch-Kongolese zunächst hinten anstellen. In den ersten beiden Ligapartien kam er nicht zum Einsatz – eine ungewohnte Situation für Lukimya.

Am vergangenen Wochenende musste Trainer Thomas Schaaf allerdings verletzungsbedingt auf Sebastian Prödl verzichten und Neuzugang Lukimya erhielt seine erste Chance im Dress der ‚Grün-Weißen‘. „Er hat gut gespielt, aber er weiß auch, dass das noch nicht alles war“, attestiert ihm Schaaf laut Syker ‚Kreiszeitung‘ eine gute Vorstellung. Auch der Abwehrspieler war zufrieden und ruft den Konkurrenzkampf neu aus: „Ich denke, dass alles offen ist. Es war ja kein schlechtes Spiel von mir.“

Für die Zukunft hat sich Lukimya einiges vorgenommen und will hartnäckig um seinen Platz in der Innenverteidigung kämpfen. „Ich habe Blut geleckt, will jetzt mehr“, so der zweikampfstarke und robuste Verteidiger. Ob er mittelfristig an Prödl oder Sokratis vorbeikommt, muss sich jedoch erst noch herausstellen.

Es gibt Punkte, die Basti (Prödl, Anm. d. Red.) in einer guten Position dastehen lassen“, urteilt Schaaf über den Konkurrenten. Der Österreicher hat seine Verletzung auskuriert und drängt für das anstehende Spiel gegen den VfB Stuttgart wieder in die Mannschaft. Wie das Rennen um die zwei Plätze auch ausgeht, ein Härtefall wird wohl auf der Strecke bleiben.



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Matthias Rudolph

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