Hätte Uli Hoeneß einen Wunsch frei, würde er Weltmeister Kylian Mbappé (19/Paris St. Germain) zum FC Bayern lotsen. Wohl ein unmögliches Unterfangen, weiß auch der Präsident des deutschen Rekordmeisters. „Für Mbappé in Paris würde ich finanziell viele Grenzen sprengen. Aber der will nicht zu uns“, sagte Hoeneß am gestrigen Donnerstagabend beim sächsischen Wirtschaftsdialog ‚saxxess‘.

Hoeneß kündigt Rückzug an

In die Kaderplanung der Münchner wird der 66-Jährige selbst derweil nicht mehr allzu lange eingebunden sein. Hoeneß verriet: „Ich mache diesen Job noch zwei, drei Jahre und will meinem Nachfolger eine volle Kasse übergeben. Dann können sie mit dem Geld machen, was sie wollen.“

Über das Anforderungsprofil seines Erben sagte Hoeneß: „Der Nachfolger sollte jemand sein, der eine menschliche Seite hat. Und einer, der aus dem Fußball kommt. Wir müssen die eierlegende Wollmilchsau suchen. Das wird schwer. Wenn ich wüsste, der oder der kann das, würde ich nächstes Jahr aufhören.“