Die Leistungen der TSG 1899 Hoffenheim können sich sehen lassen. Ein Grund dafür, dass die Hoffenheimer eine wiederholt starke Serie spielen, sind die formidablen Leistungen junger Profis wie Florian Grillitsch und Dennis Geiger im zentralen Mittelfeld. Vor allem der gerade einmal 19-Jährige Geiger gilt als eine der großen Entdeckungen der Saison.

So stark Geiger und seit einigen Partien auch Grillitsch aufspielen, der TSG fehlt seit dem Abgang von Pirmin Schwegler und der anhaltenden Nichtberücksichtigung von Kapitän Eugen Polanski eine Spur Erfahrung in einem der wichtigsten Mannschaftsteile. Abhilfe könnte womöglich aus der Ukraine kommen: Wie ‚ESPN FC‘ meldet, arbeitet TSG-Sportdirektor Alexander Rosen an einer Verpflichtung von Shakhtar Donetsks Sechser Taras Stepanenko.

221 Pflichtspiele für Shakhtar

Der 28-Jährige ukrainische Nationalspieler ist bei Shakhtar im defensiven Mittelfeld gesetzt und würde bei Hoffenheim daher für oder neben Grillitsch zum Einsatz kommen. In den vergangenen Spielen hat TSG-Coach Julian Nagelsmann dem Österreicher als alleinige Sechs vertraut. Da Polanski die Startelf offensichtlich nicht mehr zugetraut wird, würde eine Verpflichtung Stepanenkos, der satte 221 Pflichtspiele für Shakhtar in der Vita stehen hat, nicht nur für massig Erfahrung, sondern auch für taktische Variabilität sorgen.

PlausibelFT-Meinung: Die Ablöse für den Ukrainer wird auf rund acht Millionen Euro taxiert, wäre für die TSG also durchaus machbar. Erleichternd könnte für Hoffenheim hinzukommen, dass ein früherer Interessent, der Premier League-Klub West Ham United, vor einigen Wochen Coach und Stepanenko-Verfechter Slaven Bilic entlassen hat. Ein Transfer zu den Hammers erscheint damit fraglich. Julian Nagelsmann muss abwägen, ob er wirklich Bedarf sieht.