Die TSG Hoffenheim befindet sich weiter auf der Suche nach einem Nachfolger für den zum FC Bayern abgewanderten Mittelfeldlenker Sebastian Rudy. Einem Bericht des ‚kicker‘ zufolge ist mittlerweile Julian Baumgartlinger von Bayer Leverkusen ein Kandidat für den vakanten Posten.

Beim Österreicher handelt es sich zwar anders als bei Rudy nicht um einen technisch feinen Spielgestalter. Viel mehr bringt der 29-Jährige dank seiner Fitness und Mentalität Härte und Zweikampfstärke ins Spiel. Dennoch könnte die TSG in Baumgartlinger die ideale Absicherung für die Kreativen Kerem Demirbay und Nadiem Amiri sehen, heißt es.

Große Konkurrenz

Erst im vergangenen Sommer war der Sechser für vier Millionen Euro von Mainz 05 zur Werkself gekommen. In seiner ersten Saison unterm Bayer-Kreuz absolvierte er immerhin 30 Pflichtspiele. Die Konkurrenz auf seiner Position ist aber groß. Lars Bender, Charles Aranguiz, Dominik Kohr, Kevin Kampl und Vladen Yurchenko balgen sich um die Plätze im Zentrum.

Ob da für Baumgartlinger noch Platz ist, ist fraglich. Ein ambitionierter Bundesligist wie Hoffenheim könnte durchaus Abhilfe leisten.

Mit Milan Badelj hat sich ein weiterer Spieler derweil aus dem Kandidatenkreis von Manager Alexander Rosen verabschiedet. Der Kroate vom AC Florenz ähnelt dem zu ersetzenden Rudy in seiner Spielweise zwar sehr – seine Gehaltsvorstellungen seien für die TSG jedoch nicht stemmbar, heißt es im ‚kicker‘.

PlausibelFT-Meinung: Baumgartlingers Aussichten auf einen Stammplatz in Leverkusen sind gering. Hoffenheim sucht dagegen einen erfahrenen Sechser. Diese Konstellation könnte als durchaus passen. Ist der Balljäger bezahlbar, dürfte die TSG gerne zuschlagen.