Das Murmeltier ist es nicht und es grüßt auch nicht täglich. Doch mindestens einmal pro Jahr wird Felix Magath mit seinem ehemaligen Klub Hamburger SV in Verbindung gebracht. Genau immer dann nämlich, wenn in der Hansestadt der Ruf nach einer Führungskraft laut wird, die den seit Jahren kriselnden Dino wieder in die Erfolgsspur bringt. So auch in dieser Saison.

Das Nordduell mit Werder Bremen am kommenden Samstag wurde bereits zum Schicksalsspiel für Dietmar Beiersdorfer ausgerufen. Gelingt auch im zwölften Anlauf in dieser Spielzeit kein dreifacher Punktgewinn dürften neben dem Kopf des Sportdirektors noch weitere rollen. Auch Markus Gisdol könnte dem Kahlschlag zum Opfer fallen. Und womöglich wird sich der HSV dann um die Rückkehr von Felix Magath bemühen.

Nach Informationen von ‚Sport1‘ hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende Karl Gernandt bereits mit Magath zum Austausch getroffen. Der 63-Jährige ist aktuell in China bei Shandong Luneng Taishan als Trainer tätig. Welche Rolle er in Hamburg einnehmen könnte, bleibt Spekulation. Vom Übungsleiter über den Manager bis hin zum Allesbestimmer hat Quälix schon alle Ämter bekleidet. Zuletzt in Deutschland allerdings mit mäßigem Erfolg. Das hält den Hamburger SV aber nicht davon ab, die Akte Magath Jahr für Jahr aus dem Schrank zu holen.